Carlos A. Gebauer

Carlos A. Gebauer wurde 1964 in Düsseldorf geboren. Er studierte Philosophie, Neue Geschichte, Sprach-, Rechts- und Musikwissenschaften in Düsseldorf, Bayreuth und Bonn. Seit 1994 arbeitet er freiberuflich mit Sozien als Rechtsanwalt in Duisburg. Seine juristischen Arbeitsschwerpunkte sind das Versicherungs- und das Krankenhausrecht.

1995 begann er parallel zu seiner anwaltlichen Tätigkeit mit dem Verfassen gesellschaftspolitischer und juristischer Texte. Zuerst veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Zeitung seinen Text „Wer schützt uns vor der Sicherheit?“ in ihrer Rubrik ‚Fremde Federn’. 1996 folgte ebendort „Jeder Mensch ist ein Schriftsteller“. 1998 erschien sein „Plädoyer für Brandrodungenim Vorschriftendschungel“ in dem BAG Handelsmagazin. Nach mehreren spezifisch krankenhausrechtlichen Veröffentlichungen in der Krankenhaus Umschau und der Neuen Juristischen Wochenschrift entstand im Jahre 2003 der dann weithin verbreitete Text „Lenin und der Kassenarzt“. Zwischen August 2004 und Februar 2005 druckte die Freie Presse Chemnitz seine wöchentliche Kolumne zu dem Generalthema „Alles, was Recht ist“.

Neben weiteren Texten, die über das Internet verbreitet wurden, erstreckt sich die Veröffentlichungstätigkeit inzwischen auf eine Vielzahl von Zeitungen und Zeitschriften, zum Beispiel auf: Der Chirurg BDC, die Zeitschrift für Rechtspolitik (ZRP), das Zahnärzteblatt Schleswig-Holstein, Der Augenarzt,das Niedersächsische Zahnärzteblatt, PKV Publik, die BAO Depesche des Bundesverbandes Ambulantes Operieren, den Durchblick Gesundheiz, die ZKN Mitteilungen, das La carte Literaturmagazin mit Sättigungsbeilage des Studentenwerkes der Universität Essen-Duisburg, die Zahnärztlichen Nachrichten Schwaben, das Magazin Ophthalmologie Concept; sowie auch auf das legendäre Kult-Magazin eigentümlich frei.

Neben seiner Arbeit als Rechtsanwalt und Autor versieht Gebauer seit 1995 die Pflichten eines amtlich bestellten Notarvertreters. Er berät darüber hinaus seit ihrer Gründung die Stiftung Liberales Netzwerk, deren Stiftungsrat er inzwischen wurde, in gesundheits- und sozialrechtlichen Fragen. Seit dem Sommer 2002 wirkte er für den privaten Fernsehsender RTL in mehreren hundert Folgen als TV-Verteidiger in der Gerichtssendung „Das Strafgericht“. Im November 2003 berief ihn das nordrhein-westfälische Justizministerium zum Richter in das Anwaltsgericht der Rechtsanwaltskammer Düsseldorf bei dem Oberlandesgericht Düsseldorf. Im Jahre 2005 wurde er Mitglied der Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft. Im Sommer 2006 wurde er zum Lehrbeauftragten für Sozialrecht im Fachbereich Gesundheitsökonomie der Europa Fachhochschule Fresenius bestellt. Auf Vorschlag der Vizepräsidentin des nordrhein-westfälischen Landtages wählte ihn die Vereinigung Liberaler Juristen e.V. im September 2006 zu ihrem stellvertretenden Landesvorsitzenden.

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